Ausstellung: How the soil remembers
Vermeintlich alltäglich und unbeachtet ist das Erdreich unter unseren Füßen ein Katalysator für Erinnerung und Leben. Böden–reich an Mineralien, Wasser, Sauerstoff sowie organischem und anorganischem Material–erhalten nicht nur unvorstellbar lebendige und komplex aufeinander abgestimmte Welten am Leben, sondern sind auch Zeug*innen zeitgeschichtlicher Stränge, die ganze Jahrzehnte wie kurze Augenblick wirken lassen. So erinnern sich die Erden der Karibik beispielsweise nicht nur an die Gewalt der Ausbeutung und Extraktion, sondern auch an die mühevolle Arbeit der Wiederherstellung.
Die in How the Soil Remembers vorgestellten Arbeiten vereinen Skulpturen, Installationen, Performances und kollektives Gestalten, um den Boden als lebendiges Archiv der Geschichte, der Zerstörung und der Fürsorge zu erkunden.
