7 erstaunliche Fakten über Böden und ihre Bewohner
Ein Teelöffel Boden ist voller Leben:
In einem Teelöffel Boden können mehr Mikroorganismen leben als Menschen auf der Erde. Das ist wahnsinnig viel. Unter unseren Füßen tobt das Leben!

Boden macht glücklich:
Britische Forschende fanden heraus, dass Mäuse ihr Verhalten ändern, wenn sie mit Bodenbakterien in Kontakt kommen. Die Bakterien aktivieren Nervenzellen im Gehirn, die den Botenstoff Serotonin freisetzen. Serotonin beeinflusst die Stimmung.

Lebewesen mit Superkräften:
Bärtierchen sind Mikro-Organismen im Boden und das widerstandsfähigste Lebewesen auf unserem Planeten! Sie halten extreme Temperaturen aus: von +151 bis -273 Grad Celsius. Sie überleben auch kosmische Strahlung. Deshalb waren sie schon auf mehreren Weltraummissionen 😉

Boden braucht Zeit:
Boden ist ein Gemisch aus zersetzter organischer Substanz (Humus), mineralischen Bestandteilen (Gestein), Wasser, Luft und vielen pflanzlichen und tierischen Lebewesen. Böden entstehen und entwickeln sich über sehr lange Zeiträume. Die Bildung einer nur einen Zentimeter dicken Humusschicht kann 100 bis 300 Jahre dauern!

Kennst du den Geruch von Erde nach einem Regenschauer?
Er entsteht durch Bakterien, die Geosmin produzieren – eine Verbindung, auf die unsere Nase besonders empfindlich reagiert. Geosmin verleiht auch Roter Bete ihren typischen Geschmack.

Heilige Regenwürmer:
Regenwürmer bohren sich durch den Erdboden, fressen Unmengen an abgestorbenem Pflanzenmaterial und produzieren Kot, der wertvolle Nährstoffe für Pflanzen liefert. – Grund genug, dass Königin Kleopatra von Ägypten (69 v. Chr. – 30 v. Chr.) die Tiere heiliggesprochen hat und verbot, sie aus dem Land zu bringen.

Bakterien überall:
In uns leben teilweise dieselben Bakterien wie im Boden. Sie helfen uns zum Beispiel bei der Verdauung und sind wichtig für unsere Gesundheit! Frisches Obst und Gemüse sind nicht nur deshalb gesund, weil sie Vitamine enthalten, sondern weil sie nützliche Mikroben enthalten.




